Privatisierung von staatlichen Glücksspielunternehmen

Aktuelle Studie zum Thema Privatisierung von Glücksspielunternehmen im Staatsbesitz.

Die steigende Anzahl der nur schwer zu kontrollierenden Internet Angebote und der Rechtsstreit um die Liberalisierung des Sportwettenmarktes machen das Leben für staatliche Glücksspielanbieter schwerer. Auch wenn die staatlichen Anbieter in Europa zuletzt einige rechtliche Siege erringen konnten, bleibt in Deutschland bis zum Ende des Sommers alles offen. Aber auch im Falle einer Entscheidung zu Gunsten des Monopols können die Staatsunternehmen nicht unbedingt aufatmen. So meinen ca. 90% der Teilnehmer einer Expertenumfrage, dass sich Internet Angebote sowieso nur schlecht, unabhängig von rechtlichen Rahmenbedingungen, aufhalten lassen.

Der erhöhte Wettbewerbsdruck sowie die chronisch leeren Kassen werden einige Bundesländer zum Nachdenken darüber veranlassen, ob die zukünftigen Zahlungen an die öffentlichen Empfänger aus dem Glücksspiel auch weiterhin so üppig fließen werden oder ob man die Glücksspielunternehmen nicht schnellstmöglich versilbern sollte.

Aber der Report warnt auch vor voreiligen Schritten da nur wenig bekannt ist über konkrete Vor- und Nachteile von Privatisierungen im Glücksspielbereich. Einige der kritischsten Themen greift daher die aktuelle Studie auf, wie z.B.:

  • Unklarheit über tatsächliche Effizienzverbesserungen durch Privatisierung - Ein großer Teil der Befragten glaubt zwar, dass eine verbesserte Effizienz zu den Vorteilen einer Privatisierung gehört aber dies muss nicht immer der Fall sein. So arbeiten z.B. WestLotto (NRW) und Lotto Berlin schon jetzt effizienter als manche privaten Anbieter.
  • Gefahr der Marktausweitung im Falle einer Privatisierung - Viele Befragten glauben z.B., dass private Unternehmen den Glücksspielmarkt im Falle einer Privatisierung ausweiten würde. Wie könnte man private Anbieter daher ausreichend regulieren?
  • Wie viel sind die staatlichen Glücksspielanbieter wert - Es existieren nur wenige Referenzbeispiele und Erfahrungen mit der Bewertung von staatlichen Anbietern.

Die Studie adressiert im Wesentlichen staatliche Eigentümer von Glücksspielunternehmen, die eine Privatisierung in Betracht ziehen. Sie basiert in großen Teilen auf einer Umfrage unter ca. 90 Industriexperten und wurde in Kooperation mit angesehenen Fachleuten verfasst, darunter z.B. die Investmentbank Sal. Oppenheim oder der Lotterieexperte Rob van der Gaast.  

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Preis: US$ 975.00 / € 820.00

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